Chäserrugg, Hinterrugg, Schibenstoll, Zuestoll, Brisi, Frümsel und Selun: Das markante Septett erhebt sich über dem Thurtal und fällt auf der gegenüberliegenden Seite steil zum Walensee ab. Die Churfirsten prägen das Toggenburg wie kaum ein anderes Landschaftsbild. Sie sind Wahrzeichen, Wandergebiet und Schauplatz gelebter Traditionen zugleich.
Aus dem Meer entstanden
Vor Millionen von Jahren lag dort, wo heute die Churfirsten in den Himmel ragen, ein tropisches Flachmeer. Muscheln, Korallen und Kalkablagerungen bildeten die Grundlage für eines der markantesten Gebirge der Ostschweiz. Die Geschichte dieser Landschaft ist bis heute in den Felsen ablesbar und erzählt von gewaltigen Kräften, die das Toggenburg geprägt haben.
Geschichte(n) und mehr
Seit Jahrhunderten beschäftigen die Churfirsten nicht nur Wandernde und Bergsteiger, sondern auch Historiker. Woher ihr Name stammt, ist bis heute nicht abschliessend geklärt. Verschiedene Erklärungen führen ins Mittelalter, zum Bistum Chur oder zu den einstigen Herrschaftsverhältnissen in der Region. Zwischen Überlieferung und Forschung entstand eine Geschichte, die fast so spannend ist wie die Berge selbst.